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Eingetragener, gemeinnütziger Verein

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Wir / Gründungsgeschichte

Vereinsgründerin Heike Ellwanger mit Phil Hagebölling und den damaligen Projektverantwortlichen vor Ort, Maria und Lesley und Maggi im Jahr 2012

Gründungsgeschichte
 

"30 Jahre Leidenschaft und Interesse für die Menschen in Slums, Favelas, ´dirty places all over the world´, wurden im Januar mit einem Business-Trip nach Südafrika noch stärker entfacht und ich konnte mich spontan diesem South-African-Virus nicht mehr entziehen".

 

Es wurde ihr sofort klar: „Hier muss ich helfen – und zwar richtig!“ Da es ihr nicht reichte einfach Geld zu spenden, fasste sie 2011 einen radikalen Entschluss: Sie organisiert selber etwas, „von dem die Leute auch wirklich was haben" und gründete nach einem Jahr intensiver Erfahrung ihren eigenen gemeinnützigen Verein.

 

"Education is the most powerful weapon which you can use to change the world"
Nelson Mandela

 

Zwei Wochen nach Rückreise des Foto-Auftrages war sie wieder dort, legte ihre Arbeit nieder, beendete ihr eigenes erfolgreiches Unternehmen und widmete sich voll und ganz der Mission „Help-South-Africa"

 

„Seit dem ersten Besuch in Süd Afrika war ich hin und weg. Durch meinen Job als Foto-Journalistin bin ich viel rum gekommen und habe einiges gesehen. Von den brasilianischen Favelas, bis hin zu den Indischen Slums in Mumbay. Süd Afrika war jedoch vom ersten Tag an besonders für mich". Gezeichnet durch die politischen Vergangenheit und der Apartheid in Süd Afrika, war Heike Ellwanger verblüfft, wie stark der Wille der Bevölkerung ist, im Einklang zu leben.


Die Problematik der vergangenen Politik ist jedoch weiterhin in vielerlei Hinsicht ein Thema. „Die Menschen sind stolz über ihren Wandel in ihrem geliebten vereinten Süd Afrika, trotzdem besteht immer noch eine große Armut und Arbeitslosigkeit. Die Leute wollen sich gegenseitig helfen - und sie tun es auch. Jedoch sind sie nicht in der finanziellen und organisatorischen Lage“

Auf der Reise durch die Townships Süd Afrikas blieb sie an einem Ort besonders hängen. "Knysna - an der Garden Route" ist eine kleine paradiesische Lagunenstadt mit mehreren angrenzenden Townships. Dorthin kam sie durch Zufall über eine Volontärs Organisation und arbeitete die erste Zeit ehrenamtlich um Erfahrungen zu sammeln.

 

Heike Ellwanger verbrachte dort einige Monate und besuchte fortan den Ort regelmäßig und für längere Zeiträume am Stück. „Meine ersten zwei Monate in Knysna waren eine Achterbahn der Gefühle: Himmel und Hölle zugleich". Nach kurzer Zeit wirbelte sie durch viele soziale Projekte und überschüttete die Leute mit Ideen, Power, "highvoltage Activity", mit dem Ziel, die "running projects" zu optimieren und eigene Projekte entstehen zu lassen. Dabei deckte sie Unstimmigkeiten in der profitgesteuerten Charity auf, kämpfte mit der Community bis auf politischer Ebene und der Drang nach mehr führte dazu, dass sie sich auf die Suche nach den wahren "Engeln" machte. "Ich lernte ziemlich schnell wichtige Leute kennen, die sich schon seit langer Zeit aufopferungsvoll der gemeinnützigen Sache hingeben. Ich war täglich in den Townships und sah viele Schicksale, die mir sehr nahe gingen – man sagte mir dazu ziemlich salopp „Africa is not for sissys".

Auf der einen Seite siehst du so viel Leid und Hilflosigkeit mit erschütternden Schicksalen, auf der anderen Seite hast du bemerkenswerte Menschen, die unermüdlich ihren vollen Einsatz für den guten Zweck bringen, jedoch nicht auf genug Unterstützung stoßen!“

 

Heike Ellwanger war bewusst, dass sie ein gut-funktionierendes Team braucht, welches vor Ort lebt und auch gesellschaftlich in den Townships anerkannt und respektiert wird. Außerdem war sie der Meinung, gut laufende und bestehende Projekte weiterhin zu fördern.

 

Doch schwieriger als erwartet, stellte sich heraus, dass einige der bestehende Organisationen einen schwer nachvollziehbaren Willen verfolgen.

 

„Es ist unglaublich, in Süd Afrika herrscht eine Art Charity-Krieg. Die Organisationen stehen sich teilweise gegenseitig im Weg und kooperieren nicht miteinander. Jeder buhlt um die Gunst der Regierung und der Spendengelder. Das führt natürlich zu einigen Hürden, in denen auch Profit-Organisationen und Lobbyisten nicht unschuldig sind. "Alleine kann man hier nichts reißen, man braucht gute Leute, die genau wissen wie das System läuft und keine geltungsbedürftigen Alleingänge von Organisationen, die sich nicht die Show stehlen lassen wollen.“

 

„Mit diesem bestehenden Team haben wir schon erfolgreich dafür gesorgt, dass bestehende Projekte optimiert und weiter finanziert wurden."

 
Im gemeinnützigen Sinne ist es nötig, sich Leuten anzunehmen die schon etwas geleistet und geschafft haben.

„It’s good to care and to share

and spreading love with a smile“